Nachschau, Donnerstag 12.07.2018

Fitforfun ist fit und hat Fun

Fitforfun gewinnt mit Kornelius Kluth das Sunset Lane-Rennen – Kluth auch mit Duglas - Michael Nimczyk erzielt drei Treffer – Zauni und die Championesse

Ein, zwei Tage hatte der Sommer in Hamburg eine Auszeit genommen, doch pünktlich zum Abendrenntag am Donnerstag war er zurückgekehrt. Beste äußere Bedingungen herrschten also beim Acht-Rennen-Programm, das ein hochdotiertes Standardrennen als Höhepunkt aufwies. Um 10.000 EUR ging es für die dreijährigen Stuten im Sunset Lane-Rennen.

Mit Fitness und Fun

Der Blick darf nun voller Zuversicht gen Berlin gehen, denn die Manier von Fitforfun bei ihrem Sieg im Sunset Lane-Rennen war schon fein. Die Baltimore As-Tochter stürmte mit Kornelius Kluth nach vorn, wechselte sich dann mit Uptoheaven Diamant vorn ab und konnte nach der Rochade auch den Druck von Bretigny aushalten. Letztlich gewann Fitforfun in excellenten 1:15,5 gegen das speedige de Vlieger-Duo Smilla und Calamintha, während Bretigny als Vierte dem Verlauf Tribut zollte.

Fitforfun mit Kornelius Kluth - Foto Uwe Stelling

Der Spaß war damit noch nicht zu Ende für Kornelius Kluth. Er legte gleich nach mit Duglas und kam schon auf der letzten Überseite nach vorn und ewar dann nicht mehr zu boxen. Dahinter verteidigte It's it das zweite Geld gegen Highlander Boko.

Spaß hatte sicher auch die fitte Ronja Walter, denn auch ihr Crack Zauni war im abschließenden Trabreiten fit. Der neue Superstar des Satteltrabens in Deutschland kam gut ab und übernahm Mitte der letzten Überseite trotz der doppelten Zulage das Zepter und war in 1:15,5/2240 Meter überlegen voraus gegen Fiobano und eine stark laufende Armbro Spirit, die vorne lange für die Musik gesorgt hatte.

Zauni mit Ronja Walter - Foto Uwe Stelling

Amateure formgemäß

Zum Auftakt genügte Merlin den Erwartungen als Favorit. Allerdings musste der 16:10-Favorit in der Hand von Maximilian Schulz einiges tun, um den zwischenzeitlich nach vorn gezogenen Paco Jet niederzufighten, denn der formschwache Schützling von Hinrich Heitmann gab bis ins Ziel nicht nach.

Merlin mit Maximilian Schulz - Foto Uwe Stelling

Auch im zweiten Amateurfahren des Abends lieferte die Favoritin ab. Hans-Jürgen von Holdt lenkte Wildcat Hanseatic nach vorn und kam fortan nicht mehr in Gefahr. Zur Quote von 17:10 marschierte die Stute locker nach Hause.

Wildcat Hanseatic mit Hans-Jürgen von Holdt- Foto Uwe Stelling

Mann des Abends 

Zum Fahrer des Abends avancierte wieder einmal Michael Nimczyk, der drei Sieger ins Ziel steuerte. Im Rennen der besten Tagesklasse enttäuschte der Goldhelm seinen starken Anhang nicht und ließ sich bis zur letzten Ecke mit Mister Ed Heldia den Weg zeigen, um dann aus dem Rücken des Piloten O'Sunday anzugreifen und im Nu vorbei zu sein. Dritter hinter dem Pacemaker wurde McArthur, während Geronimo T als Vierter im Prinzip nichts mehr halten musste.

Mister Ed Heldia mit Michael Nimczyk - Foto Uwe Stelling

Seinen zweiten Treffer erzielte der Champion mit Iasi. Der Wallach bekam einen „Rücken“ und konnte so bis zum Einlauf warten, um dann zuzuschlagen. Der lange führende Pepper K.L. vergab das scheinbar sichere dritte Geld durch eine Kurzgaloppade vor dem Ziel, während sich Bruce Simoni als Zweiter außen herum toll verkaufte und vor More Junction und Locarno einkam. Letzterer hatte den Piloten wohl schon geknackt, als er Ende gegenüber abhob, dennoch noch einmal zurück ins Geschehen fand und demnächst gewinnen sollte.

Seine Triplette komplettierte Nimczyk dann mit Lusiana Bo. Die dreijährige Stute stieß aus der Innenlage zu und kam gegen einen speedigen Drachenblut und einen zu spät freikommenden L.A.Confidential zum ersten Erfolg ihrer Laufbahn.

Lusiana Bo mit Michael Nimczyk - Foto Uwe Stelling