Nachschau, 04.07.18

Ein Morgen ohne Sensationen

General Lee, Noubliez jamais und Kiss Me Bo auch außen herum – Gamine Newport trotz Zulage -  Volare de Lou Start-Ziel

Auch die zweite Jahreshälfte in Bahrenfeld begann an einem Mittwochmorgen mit fünf PMU-Rennen. Fast überflüssig zu erwähnen, dass die Sonne vom Himmel strahlte. Beste äußere Bedingungen also einmal mehr bei einer Hamburger Rennveranstaltung. Sehr formgemäß rollte der Renntag zu früher Stunde ab, was dann auch zu einer eher mäßigen V5-Quote führte, denn 2.231:10 für fünf Sieger sind natürlich nicht die Welt.

Geschlagen

Rob de Vlieger eröffnete die Veranstaltung siegreich und scheute mit General Lee auch keine Außenspur, zumal einer der Hauptgegner früh vorn zu sehen war. Diesem Malory verpasste er eine Massage über mehr als 600 Meter, doch diesen Druck konnte Malory nahezu bis ins Ziel aushalten, dort aber war General Lee mit einem Kopf im Vorteil. In 15,6 gewann der General, während sich TraberParti-Stute Hannah Hazelaar mit Michael Nimczyk diesmal mit dem dritten Rang zufrieden sein musste.

Auch mit Izzi's Newport musste sich der Goldhelm geschlagen geben. Obwohl sich Michael Nimczyk vorn alles passend einteilen konnte, war er nicht in der Lage, die langgezogene Schlussattacke von Noubliez jamais und Age Posthumus abzuwehren, der eine etwas schwächere Vorstellung eindrucksvoll korrigierte.

Noubliez Jamais mit Age Posthumus

Und auch mit seinem dritten Starter musste Michael Nimczyk eine Niederlage quittieren. TomNJerry Diamant war zwar in einem Bänderstartrennen gut untergekommen, doch nach langer Pause dürstete er nach einem Führpferd, welches er in Form von Stallgefährtin Gamine Newport auch bald erhielt. Michael Larsen machte die prima aus dem Band gekommene Stute zur Seriensiegerin, spielte Katz und Maus mit TomNJerry Diamant und fuhr nach ruhigem Tempo unterwegs auf der letzten Halben humorlos ab.

Gamine Newport mit Michael Larsen

Zurückgeschlagen

Dennoch avancierte der Goldhelm wieder einmal zum erfolgreichsten Akteur an diesem Renntag. Die abschließenden Rennen gewann er mit Kiss Me Bo und Volare de Lou, beide Male agierte Michael Nimczyk als Catchdriver.

Die damit weiterhin ungeschlagene Kiss Me Bo hatte außen stets Deckung und profitierte beim Triumph sicher auch davon, dass Calamintha an der Spitze doch einiges hatte tun müssen unterwegs und insofern etwas „sturmreif“ geschossen war, als Nimczyk die Riewe-Stute auf der letzten Halben zum Angriff führte.

Kiss Me Bo mit Michael Nimczyk

In den Besitzerfarben des Draviet Stables zog der deutsche Champion dann zum Schluss einsam seine Runden mit Volare de Lou. Der Franzose kam vom Fleck weg niemals in irgendeine Gefahr und gewann in Tagesbestzeit von 1:15,0 gegen den Trainingsgefährten Uster des Caillons.

 

Volare de Lou mit Michael Nimczyk