Vorschau, 12.11.17

Dreijährigen-Halali, V6-Startschuss und drei Jackpots

Die Vorfreude der Traberfreunde könnte kaum größer sein bei der acht Rennen umfassenden Veranstaltung, die in Bahrenfeld am Sonntag ab 13.30 Uhr über die Bühne geht. Neben einem exquisiten Rennprogramm mit dem mit 25.000 Euro dotierten Halali im Mittelpunkt und Top-Fahrern wie Michael Nimczyk, Heinz Wewering, Roland Hülskath, Rudi Haller oder dem aus Schweden anreisenden Conrad Lugauer am Start, bietet auch das Wettangebot enorme Anreize. Erstmals wird über die Rennen zwei bis sieben die mit Spannung erwartete und mit einem Grundeinsatz von 20 Cent spielbare V6-Wette abgewickelt, in der eine garantierte Auszahlung von 7.500 Euro die Basis für rege Beteiligung legt, hinzu kommen diverse Jackpots, von denen der in der Viererwette des Halali in Höhe von fast 7.000 Euro herausragt.

 

Zwölf Dreijährige im Halali

 

Das mit 25.000 Euro dotierte und an siebter Stelle der Karte gelaufene Halali erfüllt sowohl sportlich wie für den engagierten (Vierer-) Wetter alle Anforderungen: Ein klarer Favorit ist unter den zwölf Teilnehmern, allesamt dreijährig und mit Hoffnungen für die Zukunft versehen, nicht auszumachen. Ohne Weiteres können mindestens der Hälfte der Kandidaten Siegchancen in der 1.680 Meter-Prüfung attestiert werden. Mit der vier Mal in Hamburg, Mönchengladbach und Gelsenkirchen erfolgreichen Jolie Coeur (Rudi Haller) und dem drei Mal im schwedischen Halmstadt nicht anzutastenden Norton Commander (Conrad Lugauer) sind zwei von ihnen sogar noch ungeschlagen, treffen es aus zweiter Startreihe aber nicht eben einfach an. Nicht viel besser geht es den sieggewohnten Noubliez jamais (Thomas Panschow), Lille Alfred (Michael Nimczyk) oder Massai (Tom Kooyman), die zwar direkt hinter dem Startauto Position beziehen, dies aber ganz außen auf den Plätzen sechs, sieben und acht tun müssen, so dass je nach Rennverlauf auch ein ganz anderer Sieger keine Sensation wäre. In jedem Fall wird sich kein Wetter, der vor dem Halali noch in der V6-Wette vertreten ist, in Sicherheit wiegen können, und eine hohe Quote scheint dort genau wie in der Jackpot-Viererwette vorprogrammiert zu sein.

 

Garry gegen Formpferde

 

Zum Auftakt des Nachmittags versüßt ein Jackpot in der Zweierwette von knapp 650 Euro das Engagement der Wetter, die im Trabreiten eine nicht ganz einfache Aufgabe lösen müssen. Beim zweiten Start nach der Pause könnte Superstar Garry (Ronja Walter) zwar das „Stellpferd“ sein, muss aber Könnern wie Varenne de Phens (Celine Onghena), Bronco Boko (Louise Lundgaard) oder Viol Siem (Camilla Andersen) 20 Meter Vorgabe leisten. Ein weiterer Jackpot, diesmal in Höhe von über 1.400 Euro und in der Dreierwette, steht im 5. Rennen zur Verfügung, das gleichzeitig die zweite „Halbzeit“ der V6-Wette einläutet. Die Frage nach dem Sieger ist nicht ganz leicht zu beantworten, doch sollte er in dem formstarken Trio Little Danny (Michael Larsen), Skyfall (Michael Nimczyyk) und Litana (Christian Lindhardt) zu finden sein.

 

Tagesbestzeit zum Abschluss

 

Zum Abschluss des Renntags finden sich die Großverdiener hinter dem Startauto ein. Auf der Sprintstrecke spricht eine Menge für den dänischen Oldie O’grady (Christian Lindhardt), der nach einer erfolgreichen Rennlaufbahn gerne noch die Gewinnsummengrenze von einer halben Million Euro knacken würde, wozu dem Elfjährigen noch 15.000 Euro fehlen. Um diesen Restbetrag um 2.000 Euro zu verringern, müsste Kurzstreckenspezialist O’grady bewährte Könner wie Edo Venus (Tom Kooyman), Ginger Heldia (Michael Nimczyk) oder C-Bahn-König Irrwisch (Michel Schmid) in Schach halten. Die Konstellation lässt erwarten, dass das Rennen so schnell gelaufen wird, dass am Ende die schnellste Siegerzeit des mit Sicherheit hochinteressanten Nachmittags herauskommt.