Nachschau - Freitag, 12. April 2017

Maximaler Mittagstagssport

Michael Nimczyk doppelt – Maxi Cup in 1:14,9 – Birger Jörgensen mit Stickittothem – Noble Dolly leicht und locker

Am Donnerstag hatte die Sonne Hamburg verwöhnt, doch zur PMU-Veranstaltung am Freitagmorgen präsentierte sich das Wetter zunächst leider wieder wie gewohnt regnerisch-ungemütlich, doch dann blitzte die Sonne energisch durch. Davon ließen sich die Aktiven bei den attraktiven PMU-Rennpreisen zusätzlich motivieren.

Michael mehrfach

Charlotte Newport eröffnete den Renntag siegreich. Michael Nimczyk schaffte es gleich nach dem Start in den Rücken der Hauptgegnerin, ließ sich den Weg bis zur letzten Ecke zeigen, um dann Medici Isabella auszukontern. Dritte wurde Karissa Bo, die einen klaren Ansatz verriet.

Nach derselben Taktik ging es gleich im Anschluss noch einmal in den Winner-Circle für den Goldhelm. Montgomery Mo konterte aus der Deckung Jonalu aus, die angegriffen dann noch von den Beinen kam. Die zu lange festsitzende Louisiane kam noch auf den Ehrenplatz.

Motiviert

Stutenderby-Vorlaufsiegerin Noble Dolly ließ zunächst die Konkurrenten in einer flotten Eröffnung gewähren, machte sich dann 750 Meter vor dem Ziel auf und begann die vor ihr liegenden Pferde zu überholen. Cees Kamminga erdrückte dann auch die führende Sayuri Mo und löste sich mit Noble Dolly zum überlegenen Sieg in 1:15,7. Litana sammelte die entkräftete Pilotin ein, womit Jörgensen ein „Hattrick“ der Ehrenplätze für das Gestüt Lasbek glückte.

Maxi Cup (Heinz Wewering) gewinnt überlegen mit zehn Längen Vorsprung - Foto: © by Uwe Stelling

Ausgerechnet in dem Rennen, in dem Birger Jörgensen nicht für Lasbek agierte, gelang dem Traditionsgestüt dann der erste Volltreffer. Heinz Wewering war als Catchriver für Maxi Cup engagiert worden, erkannte den kraftraubenden Vorstoß von Believe La Marc und damit den richtigen Moment, um seinerseits in die Offensive zu gehen. Der nur aus der Hand gefahrene Raja Mirchi-Sohn wurde in der Folge immer länger und kam überlegen zum Sieg in 1:14,8, womit er seinen Rekord um zweieinhalb Sekunden verbesserte.

Mit Mumm

Birger Jörgensen fuhr aber nicht ohne Volltreffer zurück nach Dänemark. In der Abschlussprüfung hatte sich Robbin Bot nach einer kraftzehrenden Auftaktrunde in dritter Spur mit Triomphe Ferm die Führung geholt, doch Jörgensen setzte dann mit Stickittothem nach, legte sich neben den Piloten und begann diesen etwa ab 500-Meter-Pfosten zu massieren, was letztlich zum Erfolg in Tagesbestzeit von 1:14,4 führte.

Birger Jörgensen trommelt mit Stickittothem die Tagesbestzeit auf die Bahrenfelder Piste - Foto: © by Uwe Stelling